Ärzte Zeitung online, 12.02.2018

Lassafieber in Benin

Hilfe von deutschen Experten

BERLIN / PORTO-NOVO. Die Gesundheitsbehörden in Benin bereiten sich auf einen schweren Ausbruch von Lassafieber vor, teilt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit. Ein Team von Experten aus Deutschland ist in das Land gereist, um im nationalen Zentrallabor die Diagnostik für Lassafieber aufzubauen. Die Sterblichkeit bei dem hämorrhagischen Fieber ist hoch. Im Nachbarstaat Nigeria wurden 2018 bereits 77 Fälle von Lassafieber bestätigt, 21 Menschen sind gestorben. In Benin gab es nach Angaben des Ministeriums in diesem Jahr schon mehr Lassa-Fälle als im gesamten Jahr 2017. Die deutsche Expertengruppe war nach der Ebola-Krise 2014 gegründet worden, um Entwicklungsländer unterstützen zu können. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »