Ärzte Zeitung, 21.10.2009

Frauenärzte raten zu Impfung gegen H1N1 bei Schwangeren

BERLIN (eb). Ärztinnen und Ärzten steht jetzt eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) zur Verfügung. Darin führen Experten Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie einer Schweinegrippe-Infektion bei Schwangeren sowie Prophylaxe-Maßnahmen auf.

Schwangere gehören zur Hochrisikogruppe, weshalb eine rasche symptomatische Behandlung innerhalb von 48 Stunden mit antiviralen Präparaten wie Oseltamivir oder Zanamivir zu empfehlen sei, teilt die DGGG mit. Für die Prävention gegen H1N1 verweist die DGGG zusätzlich auf eine aktuelle Impfempfehlung der STIKO. Hier seien die Vorschläge der gynäkologischen Fachgesellschaft zum Umgang mit der Risikogruppe weitestgehend berücksichtigt, besonders im Hinblick auf die Impfung ab dem ersten Trimenon. Schwangere haben einer aktuellen Studie zufolge ein höheres Risiko, bei einer Influenza-Erkrankung mit H1N1 unter besonders schweren Symptomen zu leiden.

Mehr Infos auf: www.dggg.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »