Ärzte Zeitung, 21.10.2009

Drei deutsche Länder empfehlen Rotavirusimpfungen

NEU-ISENBURG (eb). Die Weltgesundheitsorganisation hat empfohlen, die Rotavirusimpfung weltweit in alle nationalen Impfprogramme aufzunehmen. In Europa ist die Säuglingsimpfung umgesetzt in Österreich, Belgien und Luxemburg seit 2006, in Finnland seit 2007 sowie innerhalb Deutschlands in Sachsen (seit 2008), Brandenburg (seit 2009) und seit kurzem auch in Mecklenburg-Vorpommern (seit 2009). Das meldet der "Impfbrief online".

Die Diskussion, ob eine generelle öffentliche Impfempfehlung gegen Rotaviren in Deutschland sinnvoll ist, wird schwierig bleiben, heißt es im Impfbrief. Die STIKO habe keine Daten für die Krankheitslast von Rotavirusinfektionen in Deutschland. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen in einzelnen Bundesländern seien hilfreich, unabdingbar sei es jedoch, sie wissenschaftlich zu begleiten.

www.impfbrief.de, Liste von Kassen, die die Impfung bezahlen unter: www.impfkontrolle.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »