Ärzte Zeitung, 21.03.2012

Geringes Impfrisiko für Immunthrombozytopenie

MÜNCHEN (cs). Eine Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine seltene Reaktion auf eine Masern/Mumps/Röteln-Impfung. Eine amerikanische Forschergruppe sah das in einer großen Kohortenstudie bestätigt.

Bei den 1,8 Millionen Kindern zwischen 6 Wochen und 17 Jahren, die insgesamt 15 Millionen Impfdosen erhalten hatten, fanden sie 197 Fälle einer ITP.

In der Gruppe der Kinder zwischen 12 und 19 Monaten war nach der Impfung zwischen 1. und 42. Tag ein signifikant erhöhtes ITP-Risiko erkennbar.

Die meisten dieser Immunthrombozytopenien traten akut auf und verliefen leicht (Der Hausarzt 2012; 5: 40).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ob Land oder Kleinstadt – ohne Arzt läuft’s nicht

Menschen in ländlichen Regionen fühlen sich zunehmend abgehängt von guter medizinischer Versorgung, so eine aktuelle Umfrage. Eine Initiative der AOK will das nun ändern. mehr »

Keine Kündigung wegen Wiederheirat!

Der Fall zieht sich seit 10 Jahren durch die Gerichte: Einem Chefarzt an einem katholischen Krankenhaus war wegen Wiederheirat nach Scheidung gekündigt worden. Das BAG hat nun entschieden: Die Kündigung ist unwirksam. mehr »

Neue Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »