Ärzte Zeitung online, 12.05.2017
 

Reisemedizin

Vor Indien-Reisen ist eine Tollwut-Impfung ratsam

DÜSSELDORF. Indien gehört weltweit zu den Ländern mit den höchsten Erkrankungszahlen von Tollwut bei Tieren und Menschen, warnt das CRM Centrum für Reisemedizin. Die Krankheit wird dort hauptsächlich durch streunende Hunde übertragen und Infektionsrisiken gibt es auch in Großstädten. Nach CRM-Angaben sind Ende April in Chandigarh (Bundesstaat Punjab) 23 Menschen von tollwütigen Hunden gebissen worden. Bei verdächtigen Tierkontakten sollten Reisende sofort einen Arzt aufsuchen und bei der Postexpositionsprophylaxe auf die Verwendung moderner Gewebekultur-Impfstoffe achten, so das CRM. Vor Reisen in das Land und vor allem vor Rucksackreisen sei eine Impfung zu erwägen. (eis)

Topics
Schlagworte
Impfen (4181)
Reisemedizin (1719)
Organisationen
CRM (696)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »