Infektionen

RKI hat Diphtherie-Ratgeber für Ärzte aktualisiert

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BERLIN. Der Ärzteratgeber "Diphtherie" des Robert Koch-Instituts (RKI) bietet einen Überblick über Erreger, Vorkommen, Epidemiologie, Symptome und Diagnostik sowie Therapie, Impfung und Meldepflicht. Die Informationen sind nun aktualisiert und im "Epidemiologischen Bulletin" publiziert worden, teilt das RKI mit (Epi Bull 2018; 10: 97).

Ebenso auf dem neuesten Stand gebracht wurden kürzlich die "Häufig gestellten Fragen und Antworten" zur Schutzimpfung.

Durch die erfolgreiche Prävention ist Diphtherie in Deutschland selten geworden. Die Impfraten von Kindern liegen über 95 Prozent. Von den Erwachsenen ist aber nur knapp die Hälfte komplett geschützt. Besonders bei Bei Auslandsreisen in Endemiegebiete zum Beipspiel in die Ukraine oder Syrien sowie mehrere afrikanische Länder sollt der Impfschutz unbedingt abgeklärt und aktualisiert werden.

Seit 2010 ist wieder ein leichter Anstieg an Erkrankungen zu beobachten, der vor allem auf eine Zunahme von Hautdiphtherie-Fällen zurückzuführen ist. Zwischen 2001 und 2016 wurden 80 von einem toxinbildenden Corynebakterium ausgelöste Diphtherie-Fälle an das RKI übermittelt.

Die Ratgeber-Beiträge hat das RKI in Zusammenarbeit mit den Nationalen Referenzzentren (NRZ), Konsiliarlaboren (KL) sowie weiteren Experten erarbeitet. (eb)

Download des Ratebers aus dem Internet unter www.rki.de/ratgeber

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