Kongress, 28.04.2011

Pneumonien, ambulant und nosokomial

WIESBADEN (hub). Pneumonien sind eine häufige Todesursache, vor allem die ambulant erworbenen.

Das Alter ist einer der Risikofaktoren für schwere Verläufe, doch es gibt weitere Kriterien, anhand derer Internisten oder Allgemeinmediziner leicht entscheiden können, ob der Patient besser in die Klinik sollte oder noch ambulant versorgt werden kann. Konfusion, Atemfrequenz, Blutdruck, Alter - das sind die vier Kriterien der CRB-65-Regel.

Auch wenn eine ambulante Versorgung infrage kommt, muss sicher gestellt sein, dass der Patient seine Antibiotika auch einnimmt. Möglichkeiten der Prophylaxe stehen mit einer Impfung gegen Streptococcus pneumoniae, den häufigsten Erreger einer ambulant erworbenen Pneumonie, zur Verfügung. Die Impfraten sind bei Senioren insgesamt recht niedrig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »