Ärzte Zeitung, 29.03.2005

Vogelgrippe in Nordkorea

SEOUL (dpa). Nordkorea hat erstmals den Ausbruch der Vogelgrippe im eigenen Land bestätigt. Hunderttausende von infizierten Hühnern seien geschlachtet und verbrannt worden, berichtete am Sonntag die offizielle Nachrichtenagentur KCNA unter Berufung auf das Anti-Seuchenkomitee.

Die Krankheit sei in "wenigen" Zuchtbetrieben, darunter auf einer der größten Geflügelfarmen in der Hauptstadt Pjöngjang aufgetreten. Menschen seien bisher nicht angesteckt worden. Unklar blieb jedoch, seit wann die ersten Fälle bekannt sind und ob es sich um den auch für Menschen lebensgefährlichen Virustyp H5N1 handelt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »