Ärzte Zeitung, 12.05.2005

WHO betreibt seit 40 Jahren Krebsforschung

BERLIN/LYON (eb). Anläßlich des 40jährigen Bestehens des internationalen Krebsforschungszentrums der Weltgesundheitsorganisation in Lyon hat Staatssekretär Klaus Theo Schröder dessen Bedeutung gewürdigt.

Im Mai 1965 hat Deutschland zusammen mit Frankreich, Italien, Großbritannien, Nordirland und den USA der WHO die Zusage gegeben, das Krebsforschungszentrum regelmäßig wissenschaftlich und finanziell zu fördern, in diesem Jahr mit 1,7 Millionen US-Dollar. Es hat vor allem die Aufgabe, die internationale Zusammenarbeit in der Krebsforschung zu koordinieren.

Die Forschungsergebnisse haben Einfluß auf die Formulierung von Politikstrategien zur Krebsprävention und Krebsbekämpfung. Dies gilt etwa für die Einführung evidenzbasierter Mammographie-Screening Programme in Deutschland.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »