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Bei Resistenz gegen Imatinib gibt es neue Therapieoption

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Der Tyrosinkinase-Hemmstoff Imatinib ist seit etwa drei Jahren zur Therapie bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) zugelassen. Manche Patienten entwickeln jedoch eine Resistenz gegen den Wirkstoff.

Für diese Patienten und für solche mit metastasiertem Nierenzellkarzinom, metastasiertem Brustkrebs und bei neuroendokrinen Tumoren gibt es ermutigende Ergebnisse aus Studien, die beim ASCO präsentiert wurden.

Bei über 300 Imatinib-resistenten Patienten mit GIST konnte etwa in einer doppelblinden Phase-III-Studie mit dem neuen Tyrosinkinase-Hemmer SU11248 vom Unternehmen Pfizer die Überlebensdauer verdoppelt werden.

Bei den Patienten konnte zudem die Zeit bis zum erneuten Tumorwachstum signifikant verlängert werden (6,3 Monate vs. 1,5 Monate in der Kontrollgruppe). SU11248 ist ein hoch-selektiver Multi-Target Tyrosinkinase-Hemmer, der Tumoren Blut und Nährstoffe, die für das Wachstum nötig sind, vorenthält und gleichzeitig Tumorzellen abtötet. (eb)

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