Ärzte Zeitung, 18.10.2011

Onkologie braucht exzellente Forschung

NEU-ISENBURG (eb). Die steigende Zahl der Krebsneuerkrankungen führt zu erheblichen Kostensteigerungen und Diskussionen über die Finanzierbarkeit von Krebstherapien in einem solidarisch organisierten Gesundheitswesen.

Nach Ansicht von Professor Peter Albers aus Düsseldorf, Präsident des 30. Deutschen Krebskongresses (DKK) in Berlin, könnten nur bessere Versorgungsstrukturen und optimierte Therapien hier weiterhelfen, wie es in einer Mitteilung der Deutschen Krebsgesellschaft heißt.

"Dazu brauchen wir eine exzellente Forschung, dies betrifft nicht nur den Grundlagenbereich, sondern auch die klinische Forschung", wird der Direktor der Urologischen Klinik am Uniklinikum Düsseldorf in der Mitteilung zitiert.

DKK vom 22. bis 25.2.2012 in Berlin

Zudem müsse eine hohe Qualität in der Patientenversorgung sichergestellt werden. "Um diesen Erfordernissen Nachdruck zu verleihen, haben wir den 30. Deutschen Krebskongress unter das Motto ‚Qualität sichern - Forschung fo(e)rdern‘ gestellt", so Albers.

Forschungsförderung solle an wesentlichen Punkten durchaus auch politisch eingefordert werden.

Der DKK findet vom 22. bis 25.2.2012 im ICC in Berlin statt.

Internet: dkk2012.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »