Direkt zum Inhaltsbereich

Zusatzstrategien

Krebskranke für Studie gesucht

Veröffentlicht:

HEIDELBERG. Für viele Krebskranke ist es hilfreich, über die medizinische Therapie hinaus weitere Angebote zu nutzen und selbst aktiv zu werden. Doch was genau erleichtert den Betroffenen den Umgang mit ihrer Erkrankung? Die Momentum-Studie will dieser Frage auf den Grund gehen und den Bedarf an zusätzlichen Maßnahmen ermitteln, teilt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg mit.

Für die Befragung werden Menschen mit Brust-, Darm- oder Prostatakrebs gesucht. Momentum ist ein Kooperationsprojekt der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Uniklinikums Heidelberg und des NCT. Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.

An dem Projekt Momentum haben deutschlandweit seit 2015 bereits mehr als 900 Ärzte und Pflegekräfte teilgenommen. Hierbei wurde unter anderem ermittelt, ob und in welcher Weise zusätzliche Strategien und Maßnahmen im Behandlungsalltag der Krebspatienten Thema sind, heißt es in der Mitteilung des NCT. Jetzt soll der Bedarf von den erkrankten Personen direkt erfragt werden. Die Studie besteht aus zwei verschiedenen Befragungen. Für beide werden Menschen mit einer Brust-, Darm- oder Prostatakrebserkrankung gesucht. Die Krebsdiagnose bzw. das Wiederauftreten sowie eine Krebstherapie dürfen nicht länger als 24 Monate zurückliegen. Nach Auswertung der Studienergebnisse sollen Angebote und Informationsmaterialien entwickelt werden, die krebskranke Menschen unterstützen, bestmöglich mit ihrer Erkrankung umgehen zu können. Zudem soll die Beratung durch Ärzte sowie Pflegekräfte an die persönlichen Bedürfnisse der Betroffenen angepasst werden.(eb)

Weitere Informationen zur Studie gibt es auf: www.momentum-projekt.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

G-BA-Beschluss

Kein Zusatznutzen mehr für Orphan Drug Ivosidenib

Das könnte Sie auch interessieren
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

© Iuliia Petrovskaia | iStock

Dermatophyten-Infektionen

Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps