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CAR-T-Zelltherapie

Erfolge mit neuer Immuntherapie bei Multiplem Myelom

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WÜRZBURG. Eine CAR-T-Zelltherapie Gentherapie verspricht offenbar nicht nur bessere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Knochenmarkkrebs. Universität und Uniklinik Würzburg stellten am Donnerstag auf einer Pressekonferenz einen ersten damit erfolgreich behandelten Patienten mit einem Multiplem Myelom vor. Das Verfahren ist erst seit August vergangenen Jahres in Europa verfügbar.

Die Würzburger Forscher hatten bei ihren Patienten als letzte verbliebene Behandlungsoption die CAR-T-Zelltherapie angewandt. Der 70-jährige Mann wurde im Dezember therapiert und berichtet heute, sich gesund zu fühlen.

Außer zu einer zeitweiligen Fieberreaktion sei es zu keinen Nebenwirkungen gekommen, nachdem dem Patienten die in den USA entsprechend modifizierten und vermehrten T-Zellen zurückinfundiert worden seien, heißt es in einer Mitteilung der Uni Würzburg. Dafür sei die Menge der Myelom-Zellen in seinem Körper drastisch gesunken.

Der Patient sei im Rahmen einer Studie eines US-amerikanischen Biopharmazie-Unternehmens behandelt worden, heißt es weiter. Bei einem gleichzeitig behandelten Patienten habe die Therapie jedoch nicht so gut angeschlagen.

In den USA und China wird die CAR-T-Zelltherapie schon länger angewendet. Auch in Deutschland gibt es bereits etwa 100 behandelte Patienten, die meisten von ihnen mit verschiedenen Formen von Blutkrebs, wie die Würzburger Wissenschaftler berichten.

Der 70-jährige Mann ist nach ihren Angaben nun der erste Fall einer erfolgreichen Therapie des Multiplen Myeloms. Für feste Tumore wie Brust- und Darmkrebs ist die Therapie noch in der Erforschung. (dpa)

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