Ärzte Zeitung online, 10.10.2019

Förderpreis für Palliativmedizin

Forscher der Uniklinik Heidelberg ausgezeichnet

BERLIN. Der mit 6000 Euro dotierte Förderpreis für Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) geht an Forscher vom Uniklinikum Heidelberg für ihre Arbeit „Beeinträchtigung des Arzneimittelmetabolismus aufgrund verminderter Aktivität von Cytochrom P450 3A bei Palliativpatienten“. Preisträger sind: Dr. Marcus Geist, Professor Hubert Bardenheuer, Dr. Jürgen Burhenne und Professor Gerd Mikus, Uniklinikum Heidelberg.

Aufgrund der Vielzahl an Medikamenten, die über das Leberenzym CYP3A verstoffwechselt und in der Palliativmedizin eingesetzt werden, erscheine eine Überprüfung dieser Enzymaktivität bei Palliativpatienten äußerst relevant, so die Forscher in einer Mitteilung der DGP. Um die Medikamentendosierungen in der Palliativmedizin nachhaltig zu optimieren, untersuchte die vorliegende Studie die CYP3A-Aktivität bei Palliativpatienten unter klinischen Routinebedingungen, heißt es in der Mitteilung.

Zur Förderung der klinischen Wissenschaft verleiht die DGP seit 1999 auf ihren Jahrestagungen den „Förderpreis für Palliativmedizin“ – dies in den vergangenen 20 Jahren unterstützt durch den Stifter Mundipharma, seit diesem Jahr aus eigenen Mitteln, so die DGP. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grundlegend neue Pflegefinanzierung gefordert

Trotz Pflegeversicherung müssen immer mehr Senioren steigende Pflegekosten selbst zahlen. Damit der Eigenanteil nicht ausartet, fordert die DAK eine Mischfinanzierung. mehr »

Koalition will am Arztvorbehalt festhalten

Nach dem Bundesrat hat auch die Koalition einen Gesetzentwurf zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes vorgelegt - und geht auf Gegenkurs zur Länderkammer. mehr »

Spahn will Jugendliche vor Werbung für Schönheits-Operationen schützen

Der Gesundheitsminister will sozialen Druck von Jüngeren nehmen, indem er an sie gerichtete Werbung für Schönheits-Eingriffe verbietet. Die gesellschaftliche Botschaft müsse sein: „Du bist ok, genauso wie Du bist“. mehr »