Ärzte Zeitung online, 21.01.2015

KKH meldet

Immer mehr Versicherte wegen Hautkrebs in Behandlung

Hautkrebs ist in Deutschland offenbar auf dem Vormarsch. Wie die KKH Kaufmännische Krankenkasse meldet, hat sich die Zahl ihrer Versicherten, die wegen Hautkrebs in Behandlung sind, in den letzten Jahren mehr als verdoppelt.

HANNOVER. Immer mehr Versicherte der KKH sind wegen Hautkrebs in ärztlicher Behandlung. Das meldet die Krankenkasse - und verweist auf eine interne Auswertung.

Demnach hat sich die Zahl zwischen 2006 und 2013 mehr als verdoppelt (plus 107 Prozent). Vor allem ambulante Behandlungen haben drastisch zugenommen: beim malignen Melanom um 84 Prozent, und beim Basalzell- und spinozelluläres Karzinom sogar um 118 Prozent.

Insgesamt wurden 33.440 Versicherte der KKH im Jahr 2013 wegen Hautkrebs fachmedizinisch betreut, jeder Fünfte darunter wegen "schwarzen Hautkrebs".

Dabei begeben sich zunehmend mehr Männer wegen Hautkrebs in Behandlung, wie die Krankenkasse berichtet. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »