Ärzte Zeitung online, 03.03.2017

KBV

Wartezimmer-Plakat zum Darmkrebsmonat

Im "Darmkrebsmonat März" wird seit vielen Jahren in der Öffentlichkeit verstärkt auf die Dringlichkeit der Früherkennung hingewiesen. Die KBV unterstützt Praxen mit Service-Material.

2017 ruft die Felix Burda Stiftung bereits zum 16. Mal den Darmkrebsmonat März aus. In dieser Zeit sollen auch Ärzte ihre Patienten verstärkt auf die Möglichkeiten der Früherkennung von Darmkrebs hinweisen. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) beteiligt sich an der Aktion und hat zur Unterstützung der Vertragsarztpraxen ein Wartezimmer-Plakat entwickelt.

Für die Entscheidung für oder gegen eine Untersuchung sei es wichtig, dass Patienten umfassend informiert sind. Die KBV biete deshalb ein Plakat an, das auf die Darmkrebsprävention aufmerksam macht, heißt es in einer Mitteilung der ärztlichen Körperschaft. "Große Probleme fangen oft winzig an" heißt es auf dem Plakat, das Patienten dazu aufruft, sich über die Angebote zur Darmkrebsvorsorge zu informieren, um die besseren Heilungschancen bei frühzeitiger Entdeckung oder zu nutzen oder durch die Entfernung von Krebsvorstufen bei einer Koloskopie die Entstehung von Krebs zu verhindern.

Etwa 26.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs, erinnert die KBV. Seit Einführung der präventiven Koloskopie 2002 bis zum Jahresende 2014 hätten bundesweit rund sechs Millionen anspruchsberechtigte Versicherte das Angebot genutzt, so eine Analyse des Zentralinstitutes der KBV (Zi). Die über alle Jahre seit Einführung des Angebotes kumulierte Teilnahmerate betrage damit bei den Männern nur etwa 21,3 Prozent und 23,8 Prozent bei den Frauen. (ger)

Kostenlos bestellbar: ein Plakat, ein Flyer "Der Vorsorge-Checker" und eine Patienteninformation. versand@kbv.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »