Forschung und Praxis, 01.08.2005

Radioimmuntherapie führt bei Lymphom zu Langzeitremission

Eine Radioimmuntherapie mit dem radioaktiv markierten monoklonalen Antikörper 90Yttrium-Ibritumomab-Tiuxetan (Zevalin®) als Second-Line-Therapie ist bei rezidivierenden follikulären Lymphomen eine gute Therapieoption. Dies gilt auch für Patienten im Alter über 60 Jahre.

In einer Studie konnten damit bei 37 Prozent von 211 Patienten Langzeitremissionen von über einem Jahr erreicht werden. Innerhalb dieser Gruppe lag die Rate der vollständigen Rückbildungen bei 65 Prozent und die mediane Dauer des Ansprechens bei 29 Monaten. Das Gesamtüberleben betrug über 80 Prozent nach einer medianen Beobachtungszeit von 50 Monaten. 48 Prozent der Patienten waren über 60 Jahre alt.

Inzwischen konnten zudem gute Ergebnisse in der First-Line-Therapie nachgewiesen werden. (otc)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »