Ärzte Zeitung online, 09.03.2017

Onkologie

Leukämie-Labor setzt auf künstliche Intelligenz

MÜNCHEN. Die Krebstherapie könnte mit künstlicher Intelligenz enorme Schritte vorankommen. Das Münchner Leukämie-Labor MLL geht dafür eine Partnerschaft mit IBM und dem US-Gentechnik-Spezialisten Illumina ein. Die Forscher um MLL-Mitgründer Professor Torsten Haferlach erhoffen sich neue Strategien für die individuelle Leukämie-Therapie.

Mit kognitiver Intelligenz sollen dabei in großen Datenbeständen verborgene Erkenntnisse gewonnen werden. Ziel ist es, einen Prototyp auf Basis des Supercomputers Watson von IBM zu entwickeln, der die Forscher bei der Behandlung von Leukämie-Patienten unterstützten soll.

Das MLL will seine Daten mit Watson und Illuminas neuer Plattform für die DNA-Sequenzierung kombinieren. Die Erkenntnisse sollen später auch anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »