Ärzte Zeitung, 10.12.2004

BUCHTIP

Früherkennung von Brustkrebs

Mit der Mammographie kann Brustkrebs bereits in frühen Stadien erkannt werden - vorausgesetzt die Bildqualität ist gut und die Befunde werden richtig interpretiert. Um vor allem jungen Kollegen, die sich in der Weiterbildung zum Radiologen oder Gynäkologen befinden, aufzuzeigen, was bei der Mammographie wichtig ist, gibt es das Buch "Lehratlas der Mammographie". Es liegt jetzt in der 2., überarbeiteten Auflage vor.

In dem Buch vermitteln die Autoren grundlegende Techniken in der Interpretation der Röntgenbilder und Sicherheit in der Befundung. Anstatt die Diagnose an den Anfang zu stellen und dann typische Befunde zu präsentieren, soll mit diesem Atlas aufgezeigt werden, wie man durch Analyse des Bildes und entsprechende Interpretation mammographischer Charakteristika zur richtigen Diagnose kommt.

Das Werk umfaßt das gesamte Spektrum pathologischer Brustveränderungen. Dazu gehören zirkuläre und sternförmige Befunde ebenso wie Verkalkungen und Hautveränderungen der Brustdrüse. Die mammographische Diagnostik wird anhand von 153 Fallbeispielen mit radiologischen und histologischen Abbildungen erläutert. Die Krankengeschichten basieren auf Patientenunterlagen sowie auf 80 000 Mammographie-Screening-Untersuchungen. (ikr)

László Tabár, Tibor Tot, Peter B. Dean: Lehratlas der Mammographie, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2004, 547 Abbildungen, 109 Euro, ISBN 3136668022

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »