Direkt zum Inhaltsbereich

Brustkrebs

Thorax-CT erhöht Risiko

Veröffentlicht:

CHICAGO. Wiederholte CT-Aufnahmen bei Mädchen im Teenager-Alter können das Zehn-Jahres-Risiko für Brustkrebs mehr als verdoppeln.

Das schließen Ärzte um Dr. Rebecca Smith-Bindman von der University of California in San Francisco aus retrospektiven Daten von 250.000 Frauen eines großen Krankenversicherers in den USA.

Von 2000 bis 2010 war bei ihnen die Zahl der CT-Untersuchungen von jährlich 99,8 Scans auf 192,4 Scans pro 1000 Frauen gestiegen, heißt es in eine Mitteilung Radiological Society of North America (RSNA). 2010 wurde zudem bei 46 Prozent der CT-Aufnahmen die Brust radioaktiver Strahlung ausgesetzt.

Zwei Brust-CT-Scans bargen bei Frauen im Alter bis 23 Jahre ein höheres Zehn-Jahres-Brustkrebsrisiko, als es in dieser Altersgruppe in der Bevölkerung durch natürliche Ursachen besteht. (eis)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

S3-Leitlinie Mammakarzinom

Brustkrebs: So viel Sport ist empfehlenswert

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt

Lesetipps
Nahaufnahme einer männliche Hand, die die Tagesdosen an Vitaminen, Medikamenten, Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln in eine Tablettenbox füllt.

© eliosdnepr / stock.adobe.com

NAKO-Studie

Jeder Vierte erhält offenbar mindestens ein inadäquates Medikament im Alter