Ärzte Zeitung, 28.09.2011

Massenhaft Mutationen bei Prostata-Ca entdeckt

SEATTLE (ple). US-Forscher haben anhand umfangreicher genetischer Analysen entdeckt, dass besonders aggressiv verlaufende Prostatatumoren deutlich mehr Mutationen im Erbgut tragen als sich weniger aggressiv entwickelnde Formen.

Aufgrund dieser ungewöhnlich vielen Mutationen wachsen solche Tumoren schnell und werden therapieresistent. Jetzt wollen die Forscher um Dr. Jay Shendure in Seattle die veränderten Gene für die Entwicklung neuer Therapieansätze genauer analysieren (PNAS 2011; online 26. September).

Die Zahl der Mutationen in aggressiv wachsenden Prostata-Ca übertrifft bei weitem die Zahl bei Krebs der Brust, des Pankreas und des Gehirns.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »