Ärzte Zeitung, 07.06.2013
 

8. Juni

"Zeichen setzen" zum Hirntumortag

LEIPZIG. Der Welthirntumortag am 8. Juni soll auf die schwierige Situation von Hirntumorpatienten aufmerksam machen und bei der Bevölkerung das Bewusstsein für diese seltenen Tumoren stärken, teilt die Deutsche Hirntumorhilfe mit, die diesen Aktionstag initiiert hat.

Er ist ein Aufruf zu Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffenen. Ein Zeichen setzen kann man durch das Tragen einer grauen Schleife als Symbol der Verbundenheit, durch Spenden oder den Besuch einer der Veranstaltungen, zum Aktionstag deutschlandweit angeboten werden.

Allein in Deutschland trifft die Diagnose "Hirntumor" jährlich mehr als 8000 Menschen, weltweit jeden Tag über 650 Personen.

Der Befund eines primären Hirntumors hat viele Namen: Meningeom oder Glioblastom, Astrozytom oder Oligodendrogliom, Ependymom oder Neurinom.

"Schaltzentrale" betroffen

Ein Hirntumor betrifft direkt die "Schaltzentrale" des menschlichen Körpers, beeinträchtigt seine geistigen und körperlichen Funktionen und ist gleichzeitig nur schwer zu behandeln.

Trotz zahlreicher Fortschritte in der medizinischen Versorgung stellt die Erkrankung sowohl behandelnde Ärzte als auch Betroffene noch immer vor besondere Herausforderungen.

Umso wichtiger ist es, diese Tumoren genauer zu erforschen und Therapiemöglichkeiten ständig weiterzuentwickeln. Für die Betroffenen selbst ist es wichtig, verlässliche und aktuelle Informationen zu erhalten.

Nur die Kenntnis der verschiedenen Therapieoptionen erlaubte es den Patienten, genau abzuwägen und den ganz eigenen Weg zu finden. Infoveranstaltungen zum Welthirntumortag bieten hierfür eine gute Möglichkeit. (eb)

Weitere Informationen zum Welthirntumortag unter: www.hirntumorhilfe.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Bei PKV und GKV sind viele Optionen möglich

16.30 hEine Bürgerversicherung "pur" wird es mit der Union nicht geben. Für Veränderungen im Versicherungssystem zeigen sich CDU/CSU aber offen. mehr »

Mehr Qualität beim Ultraschall nötig

Bei Diagnosen im Bauchraum erreicht ein nicht ausreichend qualifizierter Arzt nur eine geringe Treffsicherheit. Anlass für die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin für klare Qualitätsregelungen zu plädieren. mehr »