Ärzte Zeitung, 21.09.2010

Gegen NASH bald auch mit einem Antikörper?

NESS-ZIONA (hub). Zu seinem oraler Antikörper gegen den CD3-Rezeptor hat das Unternehmen NasVax eine Phase-II-Studie gestartet. CD3 ist mit dem T-Zell-Rezeptor assoziiert. Der Antikörper induziert immunmodulatorische Effekte auf regulatorische T-Zellen und soll pathogene Immunreaktionen hemmen. Indikation in der Phase-II-Studie ist NASH, die nicht-alkoholische Steatohepatitis. Intravenös zu verabreichende Antikörper gegen CD3 werden seit Langem eingesetzt, um Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantation zu unterdrücken.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »