Ärzte Zeitung, 04.10.2010

Experte warnt vor Knollenblätterpilzen

MÜNSTER (eb). Aus aktuellem Anlass warnt die Uniklinik Münster (UKM) vor dem hoch giftigen Knollenblätterpilz. Am Wochenende hatten vier Patienten nach dem Verzehr des Pilzes Zeichen der Vergiftung entwickelt. Bei zwei der Patienten kam es zu akutem Leberversagen. Derzeit kämpfen die Ärzte um das Leben der beiden.

"Dieser Pilz wird häufig mit einem Speisepilz in Osteuropa verwechselt", berichtete Professor Hartmut Schmidt, Leiter der Klinik für Transplantationsmedizin an der UKM. Deshalb seien es meist Einwanderer aus Osteuropa, denen dieses widerfährt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »

Eine Milliarde Euro mehr für Ärzte? KBV ist "enttäuscht"

Die Vertragsärzte in Deutschland bekommen im nächsten Jahr knapp eine Milliarde Euro mehr an Honorar. Das ist das Ergebnis der Honorarverhandlungen zwischen KBV und GKV-Spitzenverband. mehr »