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Bundesinstitut

Warnung vor Kartoffeln, die stark keimen

Veröffentlicht:

BERLIN. Aus Anlass von Vergiftungen durch Pellkartoffeln und Backkartoffeln in einer Familie mit Erbrechen und Bauchweh, erinnert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an den sachgerechten Umgang mit dem Gemüse.

Besonders grüne und stark keimende Knollen können Solanin und andere Glykoalkaloide enthalten. Vergiftungen damit sind zwar selten, trotzdem sollten solche Knollen nicht verzehrt werden, betont das BfR.

Nach den Angaben sollten Speisekartoffeln höchstens 100 mg Alkaloide pro kg Frischgewicht enthalten. Bei dem Vergiftungsfall war ein Glykoalkaloid-Gehalt von 236 mg pro Kilo ermittelt worden.

Gegen Gift im Essen hilft kühle, dunkle und trockene Lagerung der Knollen sowie die Entfernung von grünen Stellen und Augen. (eis)

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