Effektive Maßnahme

Mit Rauchstopp gegen Reflux

AMSTERDAM (mal). Rauchstopp ist eine effektive Maßnahme, um Beschwerden bei ausgeprägter gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) zu reduzieren. Das belegt die HUNT-Studie, die jetzt beim Treffen europäischer Gastroenterologen in Amsterdam vorgestellt worden ist.

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In HUNT, einer prospektiven Bevölkerungs-basierten Studie werden seit den frühen 80er-Jahren regional Daten von fast 75.000 Personen erhoben.

Für die Frage, inwieweit Rauchstopp GERD-Symptome mindern kann, wurden Angaben von knapp 30.000 Personen ausgewertet, die in den Jahren 1995 bis 1997 sowie 2006 bis 2009 gesammelt worden waren.

Kein Effekt bei Übergewichtigen

Ein Ergebnis: Bei Studienteilnehmern mit starken Reflux-Symptomen und Anti-Reflux-Medikation war der die Wahrscheinlichkeit, dass die Beschwerden zurückgingen, bei Rauchstopp oder Einschränkung des Zigarettenkonsums doppelt so hoch wie bei Personen, die weiterhin täglich rauchten.

Am besten sprachen dabei Studienteilnehmer mit normalem BMI auf den Rauchstopp an. Kein Effekt ergab sich dagegen bei Personen mit Übergewicht.

Dies reflektiere wohl den engen Zusammenhang zwischen Übergewicht und GERD, heißt es in einer Mitteilung der Kongressveranstalter.

In Blick auf die neuen Studienergebnisse scheine Rauchstopp eine der effizientesten Maßnahmen zu sein, etwas gegen GERD-Beschwerden zu tun, wird Dr. Eivind Ness-Jensen, Mitarbeiter am HUNT-Forschungszentrum im norwegischen Levanger, in der Mitteilung zitiert.

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