Ärzte Zeitung, 03.12.2012

Spuren im Erbgut

Kindheitstrauma geht in Gene

MÜNCHEN (dpa). Traumata in der Kindheit hinterlassen bei genetischer Veranlagung Spuren im Erbgut, die ihrerseits die Ursache für spätere posttraumatische Belastungsstörungen sein können.

Das hat ein Team um Elisabeth Binder vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München in einer Studie nachgewiesen, die jetzt in "Nature Neuroscience" publiziert worden ist.

Untersucht worden waren 2000 Afro-Amerikaner, die als Kinder schwer traumatisiert worden waren.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie das Ebola-Virus das Immunsystem austrickst

Das Ebola-Virus hat einen molekularen Trick entwickelt, mit dem es das Immunsystem ablenkt. Ganz hilflos ist das Immunsystem allerdings nicht – dank einer Gegenmaßnahme. mehr »

Medizin unterm Hakenkreuz

Die zweite Staffel der erfolgreichen Klinikserie erzählt die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs an Deutschlands berühmtester Klinik – und die Abgründe der Medizin in der Nazizeit. mehr »

Erhitztes, rauchfreies Tokio?

Olympia 2020 in Tokio steht unter einem schlechten Stern: Die Hitzewelle 2018 rückt die Gesundheitsgefährdung für Athleten wie Zuschauer in den Fokus. Die Megalopole soll zudem zum rauchfreien Gastgeber werden. mehr »