Ärzte Zeitung, 22.02.2013

Angststörungen

Hausärzte für Studie gesucht

JENA. Bei 6 von 100 Patienten, die eine Hausarztpraxis aufsuchen, wird eine Panikstörung diagnostiziert, teilt die Universitätsklinik Jena mit. Hausärzte sind meist die erste Anlaufstelle für diese Patienten.

Daher sind Hausärzte aufgerufen, an der Jena PARADIES Studie zur Behandlung von Panikstörungen und Agoraphobie in der Hausarztpraxis teilzunehmen.

"Jena PARADIES" steht für "Patient activation for anxiety disorders" und bedeutet so viel wie: "Patienten zur Behandlung der Angststörung aktivieren".

Die Studie startete im März 2012 und läuft noch bis Februar 2015.(eb)

Mehr Infos zur Studie gibt es unter Tel.: 03641 9.395800 oder per E-Mail an: joerg.breitbart@med.uni-jena.de; Internet: www.jena-paradies.org

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »