Ärzte Zeitung, 17.02.2015

Heidelberg

Studienteilnehmer mit Panikattacken gesucht

HEIDELBERG. Welche Psychotherapie eignet sich auf lange Sicht besser zur Behandlung von Panikattacken und begleitenden Persönlichkeitsproblemen?

Diese Frage untersuchen Forscher der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg im Rahmen einer multizentrischen Studie, für die noch Studienteilnehmer gesucht werden.

Die Teilnehmer erhalten ohne längere Wartezeit einen Therapieplatz bei einem erfahrenen niedergelassenen Therapeuten, meldet die Uniklinik Heidelberg.

Im Rahmen der aktuellen Studie werden zwei psychotherapeutische Verfahren miteinander verglichen, die wissenschaftlich anerkannt und deren Wirksamkeit bei Panikstörungen belegt ist.

Ziel sei es, herauszufinden, mit welcher Therapie sich die Störungen langfristig besser beeinflussen lassen, oder welches Konzept für welche Patienten besser geeignet ist.

Teilnehmer müssen mindestens 21 Jahren alt sein, unter einer Panikstörung sowie seit längerer Zeit unter Persönlichkeits- und Beziehungsproblemen leiden.

Die Dauer der Therapien mit ein bis zwei Sitzungen pro Woche liegt erfahrungsgemäß bei mindestens einem Jahr, heißt es in einer Mitteilung der Uniklinik Heidelberg.

Sämtliche Daten werden anonym ausgewertet, die Therapeuten und Studienmitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Eine Anmeldung ist bis Dezember 2015 möglich. (eb)

Anmeldung und weitere Informationen: E-Mail: ottilia.klipsch@med.uni-heidelberg.de Telefon: 06221 56-36317 oder im Internet:www.klinikum.uni-heidelberg.de

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