Ärzte Zeitung, 09.04.2012

Test zur Früherkennung von Legasthenie

PADUA (eb). Etwa zehn Prozent der Kinder haben eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Bisher wurden sie meist erst nach der Einschulung erkannt, das Hauptproblem sah man im Hören und Verstehen von Sprache.

Mit der Studie von Forschern aus Padua könnte sich beides ändern: Sie haben nachgewiesen, dass Legasthenie-Kinder Schwierigkeiten mit der visuellen Wahrnehmung haben und dass sie mit einem einfachen Test schon im Kindergartenalter identifiziert werden können.

Dank diesem Test, der auf dem Erkennen von Symbolen beruht, lasse sich früh die visuelle Aufmerksamkeit trainieren (Current Biology 2012; online 5. April).

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[10.04.2012, 19:51:54]
Dr. Fritz Gorzny 
Hauptursache der Legasthenie sind Störungen des Binokularsehens
Es liegt doch auf der Hand, daß Lesen und Schreiben mit Sehen zu tun haben muß. Vor allem nicht korrigierte Hyperopien und Heterophorien mache den Kindern große Schwierigkeiten bei der Lese-Schreibarbeit. Optimale Brillenkorrektion der Fehlsichtigkeit und eine genaue Analyse des Binokularsehens am Polatest nach der Mess- und Korrektionsmethode nach Haase mit entsprechendem Ausgleich der sog. "Winkelfehlsichtigkeit",
schaffen in den meisten Fällen Besserung oder vollständige Heilung.
Infos unter IVBVorg. oder Winkelfehlsichtigkeit .de.
Dr. Fritz Gorzny ,Augenarzt. Vizepräsident der INternationalen Vereinigung für Binokulare Vollkorrektion zum Beitrag »

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