Ärzte Zeitung, 27.06.2012

Psychotherapeuten fordern mehr Prävention

BERLIN (sun). Die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) hat gefordert, die psychotherapeutische Versorgung auszubauen.

Das sei aufgrund einer Fehlversorgung notwendig: Die Verordnungen von Psychopharmaka nähmen stetig zu.

Die Mittel für den Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung sollten zum Teil aus den Kassenüberschüssen genommen werden, betonte Dieter Best, Bundesvorsitzender der DPtV.

Vor allem sollte die psychische Prävention gestärkt werden. Das fordert auch die Opposition: Die Koalition müsse endlich handfeste Schritte bei der Prävention einleiten, sagte Grünen-Politikerin Maria Klein-Schmeink.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »