Ärzte Zeitung, 27.06.2012

Psychotherapeuten fordern mehr Prävention

BERLIN (sun). Die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) hat gefordert, die psychotherapeutische Versorgung auszubauen.

Das sei aufgrund einer Fehlversorgung notwendig: Die Verordnungen von Psychopharmaka nähmen stetig zu.

Die Mittel für den Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung sollten zum Teil aus den Kassenüberschüssen genommen werden, betonte Dieter Best, Bundesvorsitzender der DPtV.

Vor allem sollte die psychische Prävention gestärkt werden. Das fordert auch die Opposition: Die Koalition müsse endlich handfeste Schritte bei der Prävention einleiten, sagte Grünen-Politikerin Maria Klein-Schmeink.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So will Deutschland den Zuckerberg bezwingen

Zu viel und zu schlecht gekennzeichnet: Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesunde Ernährung unnötig, so die Kritik beim 2. Zuckerreduktionsgipfel. mehr »

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »