Ärzte Zeitung, 30.08.2011

Patientenleitlinie zu unipolarer Depression im Web

NEUE ISENBURG (eb). Eine jüngst erschienene Patientenleitlinie informiert leicht verständlich aufbereitet über Depression.

Basis ist die S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie "Unipolare Depression", die von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) initiiert und federführend entwickelt wurde.

Erstellt hat die Leitlinie das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin in Zusammenarbeit mit Patientenvertretern. Patienten erfahren darin Wichtiges über das Krankheitsbild und wie bei Depressionen nach dem derzeit gültigen medizinischen Standard optimal behandelt werden kann.

Tipps für Angehörige im Umgang mit Patienten, Adressen und Literaturhinweise runden die Leitlinie ab. Sie soll Patienten in die Lage versetzen, die vom Arzt oder Therapeuten vorgeschlagene Behandlung besser nachzuvollziehen und ihnen somit die eigene Entscheidung für oder gegen eine Behandlung zu erleichtern, teilt die DGPPN mit.

Sowohl Lang- als auch Kurzfassung der Leitlinie unter: www. dgppn.de/ publikationen/leitlinien.html

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »