Ärzte Zeitung online, 01.10.2019

Junge Frauen

Häufiger Depressionen diagnostiziert

BERLIN. 15,6 Prozent der 18 bis 34 Jahre alten Frauen haben in den vergangenen zwölf Monaten eine Depression gehabt. Das meldet das Robert Koch-Institut.

Damit habe sich die Häufigkeit von Depressionen bei Frauen dieser Altersgruppe seit 1998 fast verdoppelt, bei den 50-bis 65-Jährigen hingegen halbiert.

Bei Männern hat sich in diesem Zeitraum wenig verändert.

Die Daten basieren auf Zahlen aus dem Bundes-Gesundheitssurvey mit dem Zusatzsurvey „Psychische Störungen“ (1998, n=4176) und der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihrem Modul „Mental Health“ (2012, n=3265). (mmr)

Lesen Sie dazu auch:
Europäischer Depressionstag: So lassen sich Depressionen im Alter leichter aufspüren

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[03.10.2019, 15:07:53]
MBA Karl-Georg Vaith 
Weiter so, ihr seid auf dem richtigen Weg !
Die Beiträge sind top und vermitteln die richtige Analyse.
Leider gibt es zuwenig Psychiater und Neurologen.
Beide sind wichtig !

Gerade die Diagnostik von Depressionen, wurde bisher oft vernachlässigt.
Da die Zunahme dieser Therapie immer weiter ansteigt, sollte diesem Thema auch mehr Interesse gewidmet werden.

K.G.V. zum Beitrag »

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