Ärzte Zeitung, 22.03.2011

MS-Patienten profitieren von eigenen Stammzellen

ST. PAUL (ple). Manchen Therapie-refraktären Patienten mit rasch fortschreitender Multipler Sklerose (MS) nutzt eine autologe Stammzelltransplantation.

Wie US-Neurologen jetzt berichten, beobachteten sie 35 schwer erkrankte Patienten über einen Zeitraum von durchschnittlich mehr als einem Jahrzehnt nach der Transplantation. (Neurology 2011; 76 / 12: 1066).

Der Anteil der Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung 15 Jahre nach der Transplantation lag bei jenen mit aktiven Läsionen im Gehirn als Zeichen der Krankheitsaktivität bei 44 Prozent, bei MS-Patienten ohne aktive Läsionen bei 10 Prozent.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

„Opioide niemals als Add-on-Therapie!“

Für die Dauertherapie bei mittleren bis starken Schmerzen gibt es keine verträglicheren Analgetika als retardierte Opioide, betont Schmerzmediziner Norbert Schürmann. Daneben kritisiert der Schmerzexperte die Fixiertheit auf Morphin. mehr »