Ärzte Zeitung, 11.05.2010

Bei Schlafapnoe sind große Tonsillen ungünstig

HONGKONG (ikr). Bei etwa jedem dritten Kind mit leichter obstruktiver Schlafapnoe (OSA) kommt es innerhalb von zwei Jahren zu einer Verschlechterung, und zwar vor allem bei Jungen mit vergrößerten Tonsillen.

Das belegt eine Studie aus Hongkong bei 45 Kindern (Thorax 2010; 65: 27). Das Risiko für eine Verschlechterung der OSA steigt der Studie zufolge außerdem mit einer Zunahme des Bauchumfangs. Untersucht wurden Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren, die zu Studienbeginn eine leichte OSA hatten mit einem Apnoe-HypopnoeIndex von 1 bis 5/h.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »