Ärzte Zeitung, 20.09.2011

Kinderärzte warnen vor "Spice"

KÖLN (ras). Der Konsum von "Kräutermischungen" ist der Auslöser dafür, dass in den vergangenen Wochen mehrere Jugendliche auf Intensivstationen behandelt werden mussten. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) warnt vor den mit Fantasienamen bedruckten kleinen Tüten.

"Es ist kaum zu ermitteln, wo die Produkte hergestellt werden. Auch die Wirkung der einzelnen Mischungen ist unterschiedlich, da sie von regionalen Produzenten abgepackt und in Verkehr gebracht werden. Wir wissen nur, dass sie mit synthetischen Cannabinoiden, dem Cannabis ähnlichen Substanzen, versetzt werden", sagte der Drogenbeauftragte des BVKJ, Dr. Matthias Brockstedt.

Die "Kräutermischungen", die im Internet oft unter dem Namen "Spice" erhältlich sind, könnten den Einstieg in den Drogenkonsum bahnen, warnte er.

Topics
Schlagworte
Suchtkrankheiten (3130)
Organisationen
BVKJ (467)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4839)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »