Ärzte Zeitung, 11.09.2006

Blick in den Wirbelkanal mit Mini-Endoskop

KÖLN (nsi). Die Epiduroskopie könnte bei chronischen Rückenschmerzen und Schmerzen in den unteren Extremitäten, bei denen mit anderen Untersuchungen wie MRT keine Schmerzursache gefunden wird, eine neue Option sein. Die Epiduroskopie wurde unter Federführung von Dr. Günter Schütze am Marienhospital Letmathe in Iserlohn entwickelt und beginnt, sich weltweit zu etablieren.

"Nach unseren klinischen Erfahrungen sind mit dieser Methode Inspektionen bis in den Zervikalbereich möglich", sagte Schütze bei einem Workshop der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie in Köln. Bei dem minimal-invasiven Eingriff mit einem Mini-Endoskop können etwa epidurale Fibrosen, Adhäsionen, Narben- und Granulationsgewebe entdeckt und beseitigt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »