Ärzte Zeitung, 01.03.2011

Gen für Osteogenesis imperfecta identifiziert

KÖLN (eb). Eine neue genetische Ursache für die Glasknochen-Krankheit (Osteogenesis imperfecta) hat eine internationale Forschergruppe um Privatdozent Christian Netzer von der Uniklinik Köln entdeckt: Mutationen im Gen SERPINF1.

Das Gen ist kein unbekanntes. Bisher wurde es vor allem mit der Hemmung von Gefäßneubildungen in Verbindung gebracht. SERPINF1 codiert das Protein PEDF, das wegen dieser Hemmung schon in klinischen Studien auf seine Eignung als Medikament untersucht wird, wie die Uni Köln mitteilt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »