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Neue Oberfläche lässt Implantate fester einwachsen

JENA (eb). Durch eine spezielle Anwendung der plasmachemischen Oxidation ist es Thüringer Forschern gelungen, eine poröse, bioaktive Oberfläche auf Titanimplantaten zu erzeugen.

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Die Titanoxidmatrix auf den Implantaten hat eine feinporige Oberfläche, in die Kalzium und Phosphor eingelagert ist, heißt es in einer Mitteilung der Uni Jena.

Die Poren sollen das Anwachsen und Verankern von Knochenzellen, Osteoblasten, am Implantat verbessern, und die bioaktiven Elemente deren Stoffwechsel beschleunigen.

In einer vorklinischen Studie hätten die Chirurgen, Materialwissenschaftler und Implantathersteller nachgewiesen, dass die neuartige Oberfläche im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten ein mehrfach festeres Einwachsen in das Knochengewebe ermöglicht (Biomaterials 2011, 32: 8041).

Die klinischen Studien werden noch etwa fünf Jahre in Anspruch nehmen, bevor die neuen Implantate den Patienten zugute kommen.

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