Ärzte Zeitung, 04.11.2009

Weltweit sind etwa 200 Millionen von Osteoporose betroffen

BERLIN (jup). Die auch als "stille Epidemie" bezeichnete Osteoporose betrifft weltweit geschätzt 200 Millionen Frauen und Männer. 25 Prozent der Deutschen über 50 Jahre, das sind etwa 7,8 Millionen Menschen, sollen daran leiden.

Am häufigsten tritt die Krankheit bei Frauen nach der Menopause auf. Jeder vierte Osteoporosepatient soll männlichen Geschlechts sein. Eine von drei erkrankten Patientinnen über 50 Jahre wird als Folge davon einen Knochenbruch erleiden; von fünf Männern und Frauen in diesem Alter, die bereits eine Hüftfraktur erlitten, wird binnen eines Jahres nahezu eine Person an den indirekten Folgen sterben.

Lesen Sie dazu auch:
Kalzium-Supplemente haben sich bewährt
Drei gegen Osteoporose: Sport, Sonne, richtige Ernährung

Lesen Sie dazu auch kurz notiert:
Osteoporose - ein Thema für Mütter und Töchter
Patienten fürchten Verlust an Lebensqualität

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »