Ärzte Zeitung, 17.05.2006

EMEA empfiehlt neue Indikation für Adalimumab

WIESBADEN (eb). Der wissenschaftliche Ausschuß der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hat empfohlen, das Adalimumab zur Behandlung bei ankylosierender Spondylitis (AS) zuzulassen.

Die Empfehlung zur Therapie bei schwerer, aktiver AS sei aufgrund der ATLAS-Studie (Adalimumab Trial Evaluating Long-Term Efficacy and Safety in AS) erfolgt, hat das Unternehmen Abbott mitgeteilt.

In der Studie erhielten 315 Patienten mit AS, die auf mindestens ein NSAR nur unzureichend angesprochen hatten, 40 mg Adalimumab (Humira®) alle 14 Tage s.c. oder Placebo. Nach 12 und 24 Wochen hatten die Patienten mit Verum eine signifikante Besserung der klinischen Zeichen und der Symptome der Erkrankung.

Zudem sei eine Reduktion der Krankheitsaktivität und die Induktion partieller Remission beobachtet worden. Die endgültige Zulassung werde für Juni erwartet, so das Unternehmen.

Das Präparat ist bereits zur Therapie von Patienten mit Rheumatoider Arthritis und Psoriasis-Arthritis zugelassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »