Ärzte Zeitung, 17.02.2005

Südafrikaner erhalten Spenden für Tsunami-Opfer

DURBAN (dpa). In Südafrika sollen für die Opfer der Tsunami-Flutkatastrophe gesammelte Spenden für die Armen im eigenen Land umgeleitet werden. 80 der 120 Tonnen Nothilfe, die in der Provinz KwaZulu-Natal gesammelt worden sei, liegen noch immer am Flughafen Durban.

Heute sollen die Spender daher entscheiden, was mit der Hilfe passieren soll, erklärte gestern ein Sprecher der südafrikanischen Flughafen-Gesellschaft ACSA. Viele Spenden seien in der Zwischenzeit schon abgelehnt worden. Nach Berichten über Diebstahl sei nun ein Wachtposten angestellt worden.

Bei den Spenden handelt es sich überwiegend um Nahrungsmittel von großen Unternehmen, aber auch Sachspenden.

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