Ärzte Zeitung, 28.02.2007

Letzte deutsche Hilfsorganisation verlässt Bagdad

BONN (dpa). Die nach eigenen Angaben letzte deutsche Hilfsorganisation in Bagdad verlässt die irakische Hauptstadt. Die Organisation HELP - Hilfe zur Selbsthilfe werde zum 28. Februar alle ihre humanitären Projekte - zur Minenräumung sowie zur Wasserversorgung - im Irak einstellen, teilte sie gestern in Bonn mit.

Die Sicherheitslage habe sich so verschlechtert, dass die Projekte nach eigener Einschätzung und der des Auswärtigen Amtes nicht mehr fortgesetzt werden könnten. Seit Beginn ihrer Arbeit im April 2003 sicherte HELP die langfristige Versorgung mit sauberem Trinkwasser für etwa 24 000 Familien und bildete 35 ehemalige irakische Soldaten zu Minenräumern aus.

Topics
Schlagworte
Panorama (30935)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »