Ärzte Zeitung, 09.06.2008

Weiter für Ärzte kaum Zugang nach Birma

FRANKFURT/MAIN (Smi). Die Hilfsorganisation Ärzte der Welt beklagt, dass internationale Mitarbeiter trotz anders lautender Zusicherungen der birmanischen Militärregierung weiterhin keinen Zugang in das von einem Wirbelsturm zerstörte Irrawaddy Delta bekommen.

Im Gegenteil: Jene Ärzte, die zunächst auch außerhalb der Hauptstadt Rangun helfen konnten, dürften die Hauptstadt seit Kurzem nicht mehr verlassen.

Die in München ansässige Hilfsorganisation hat weitere birmanische Ärzte, medizinisches Personal sowie Logistik-Experten in die betroffenen Gebiete gesandt. Man habe die Kollegen geschult und fünf Notfallteams zusammengestellt, die täglich 200 bis 300 Patienten versorgen. Zudem verteilen die Helfer Zelte und sorgen für sauberes Trinkwasser. Viele Wirbelsturmopfer litten an Durchfall, Atemwegs- und Hautinfektionen, Malaria und Unterernährung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.aerztederwelt.org

Topics
Schlagworte
Panorama (30935)
Krankheiten
Magen-Darminfekte (1150)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »