Ärzte Zeitung, 06.12.2011

NADA sucht Nachfolger für Aufsichtsrat Hölz

BONN (dpa). Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) sucht einen Nachfolger für den ausscheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Hanns-Michael Hölz.

Möglichst bis zur nächsten Sitzung des Aufsichtsrats im April soll die Personalie geklärt werden. "Der geordnete Übergang an der Spitze unseres Kontrollgremiums ist gewährleistet. Auf das Tagesgeschäft der NADA hat der Wechsel keinen Einfluss", erklärte NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann.

Hölz gibt sein Amt auf, um eine Interessenskollision zu vermeiden. Er war Ende Oktober zum Präsidenten des Snowboard Verbandes Deutschland gewählt worden. Deshalb hatte man sich auf der NADA-Aufsichtsratssitzung am 15. November darauf verständigt, dass Hölz seine Funktion bei der NADA nur noch so lange behält, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Die NADA muss damit über eine weitere Spitzenpersonalie innerhalb relativ kurzer Zeit entscheiden. Im September 2010 war NADA-Geschäftsführer Göttrik Wewer zurückgetreten, im März 2011 hatte seine kommissarische Nachfolgerin Anja Berninger gekündigt.

Sie galt nach der Führungsreform als aussichtsreichste Kandidatin für den hauptamtlichen Vorstandsvorsitz, erhielt aber nicht genügend Rückendeckung. Seit 15. März bilden Andrea Gotzmann und Lars Mortsiefer den Vorstand.

Topics
Schlagworte
Panorama (32320)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »