Ärzte Zeitung, 18.01.2012

Bewährungsstrafen für Gammelfleischhändler

BERLIN (dpa). Fünf Jahre nach dem Skandal um verdorbenes Putenfleisch sind drei damalige Geschäftsführer einer Berliner Firma am Mittwoch zu Bewährungsstrafen von jeweils zwei Jahren verurteilt worden.

Die Angeklagten hatten vor einem Berliner Amtsgericht die weitere Vermarktung der zum Teil gesundheitsgefährdenden Ware gestanden. Von den rund 100 sichergestellten Tonnen wurden seinerzeit 70 Tonnen als gesundheitsgefährdendes Gammelfleisch beanstandet.

Es gibt keine Anzeichen, dass Menschen beim Verzehr von Döner in großem Umfang krank wurden, hielt der Richter den Angeklagten zugute.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. mehr »

Elektrostimulation macht Gelähmten Beine

Querschnittgelähmte können mit Krücken wieder gehen – dank einer individuell angepassten epiduralen Stimulation. Allerdings ist die Therapie nicht für jeden geeignet. mehr »