Ärzte Zeitung online, 14.02.2014

USA

Pädiater wegen "Waterboardings" verurteilt

GEORGETOWN. Ein prominenter Pädiater ist in den USA schuldig gesprochen worden, weil er seine Stieftochter unter anderem durch "Waterboarding" misshandelt haben soll. Bei dieser Foltertechnik wird Ertrinken simuliert.

Eine Jury im US-Bundesstaat Delaware befand den 60-Jährigen schuldig, wie der Sender "ABC News" am Freitag berichtete. Der Anklage zufolge hatte er das Gesicht des heute zwölfjährigen Mädchens mehrere Male unter einen laufenden Wasserhahn gedrückt.

Der Angeklagte gab an, er habe nur versucht, die Haare der damals Neunjährigen zu waschen. Er war 2012 wegen einer anderen Misshandlung des Kindes festgenommen worden. Über das Strafausmaß soll im April entschieden werden. Dem Arzt drohen bis zu zehn Jahre Haft. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »