Ärzte Zeitung online, 20.03.2014

Zurück nach Kiew

Timoschenko aus Charité entlassen

BERLIN. Die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko hat am Mittwoch die Berliner Uniklinik Charité wieder verlassen und ist nach Kiew zurückgekehrt. Sie war seit 7. März wegen ihrer chronischen Bandscheibenschmerzen in Behandlung.

Unter OP-Bedingungen und CT-Kontrolle hat sie in den letzten Tagen zweimal Medikamente an die Wirbelsäule injiziert bekommen. Schon die erste Behandlung führte laut Charité zu einer kurzfristigen Besserung.

Die zweite Injektion bewirkte nach den Angaben von Europas größter Uniklinik eine bislang anhaltende deutliche Schmerzreduktion und auch eine Funktionsverbesserung im rechten Bein.

Die Behandlung wurde mit intensiver Physiotherapie ergänzt, damit Timoschenko sich sicher an Gehstützen bewegen kann und die Muskulatur in den betroffenen Bereichen wieder gekräftigt wird.

Timoschenko soll die Rehabilitation in der Ukraine fortsetzen und die Krücken bis zur kompletten Funktionswiederherstellung nutzen, raten die Ärzte der Charité.

Sie haben zugesichert, den weiteren Therapieverlauf zu begleiten und die Behandlung fortzusetzen, falls wieder Schmerzen auftreten. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »

Lauterbach will Erstkontakte extra vergüten

"Erstkontakte sollen sich lohnen": Mit einem Sonderbudget für Erstkontakte bei Fachärzten will der SPD-Gesundheitspolitiker Professor Karl Lauterbach Ungerechtigkeiten bei der Terminvergabe beseitigen. mehr »