Ärzte Zeitung online, 22.05.2014

USA

Gericht stoppt Hinrichtung

Erfolg für den Todeskandidaten Bucklew: Das oberste US-Gericht hat die geplante Hinrichtung des Mörders gestoppt. Bucklew hatte sich gegen die Verabreichung der Giftspritze gewehrt - weil er wegen einer angeborenen Krankheit schlimmste Qualen befürchtet.

WASHINGTON. Das oberste US-Gericht hat die erste geplante Hinrichtung in den USA nach der qualvollen Exekution eines Häftlings vor einigen Wochen gestoppt.

Der Gerichtshof entschied nach einem Bericht des US-Fernsehsenders NBC am Mittwochabend, dass der Mörder Russell Bucklew nicht exekutiert werden darf und bestätigte damit ein Urteil von Richter Samuel Alito vom Supreme Court. Der Senat wies eine niedrigere Gerichtsinstanz an, den Fall erneut zu prüfen.

Der 46-Jährige sollte im Bundesstaat Missouri mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Wegen seiner gesundheitlichen Verfassung hatte er sich gegen die Verabreichung des Mittels gewehrt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »