Ärzte Zeitung App, 09.12.2014

Nach Tod

Geriater will sich einfrieren lassen

SENDEN. Ein emeritierter Geriatrie-Professor will sich nach seinem Tod kryokonservieren lassen. Das Ziel des 75-jährigen Klaus Sames sei ewiges Leben.

Er hofft, dass Mediziner in 100 bis 200 Jahren bislang tödliche Krankheiten heilen können. Diese Zeit will Sames bei minus 196 Grad in einem Stickstofftank verbringen.

Nach eigener Aussage auf der Website www.kryonik.org geht es bei dem "Ulmer Projekt" um die "Realisierung von angewandter Biostase".

Kritiker wie die Ärztin Katrin Amunts, Mitglied des Deutschen Ethikrats, halten solche Angebote für "unseriös": Es sei bislang nicht möglich, Organ(teile) einzufrieren und wieder aufzutauen in der Hoffnung, sie funktionierten noch. (dpa/maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »